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Die Zedlitzfelder Hauptstraße – damals & heute
Die Hauptstraße gehörte zu den prägenden Bereichen des früheren Zedlitzfelde. An ihr befanden sich Wohnhäuser, die Schule, Geschäfte und Gaststätten. Historische Fotografien, Erinnerungen und neu erschlossene Archivbestände ermöglichen es heute, einzelne Grundstücke und Gebäude genauer zu untersuchen.
Auf dieser Seite sollen die vorhandenen Informationen Schritt für Schritt zusammengeführt werden: alte Hausnummern, ehemalige Bewohner, historische Fotografien und Archivunterlagen ebenso wie die heutige Situation in Siedlice.
Die Hauptstraße auf historischen Fotografien
Eine der bekannten Aufnahmen zeigt die Zedlitzfelder Hauptstraße im Jahr 1943. Nach einem Bombenangriff räumen Bauern mit ihren Gespannen Trümmer von der Straße. Auf der bisherigen Dokumentation von zedlitzfelde.de wird das darauf erkennbare Gebäude als „Gaststätte Berndts“ bezeichnet.

Zedlitzfelder Hauptstraße im Jahr 1943 nach einem Bombenangriff. Im Hintergrund die damalige Gaststätte Berndts.
Quelle: Eigener Bestand zedlitzfelde.de.
Neue Spuren im Staatsarchiv Stettin
Im Staatsarchiv Stettin sind mehrere Bauakten zu Grundstücken an der Zedlitzfelder Hauptstraße erhalten. Die Akten selbst sind derzeit noch nicht digitalisiert. Bereits die öffentlich zugänglichen Archivbeschreibungen liefern jedoch interessante Hinweise auf Gebäude, Nutzungen und frühere Bewohner.
Hauptstraße Nr. 7
Für das Grundstück Hauptstraße Nr. 7 ist eine Bauakte aus den Jahren 1940 bis 1943 erhalten. In der Archivbeschreibung werden ein Wohngebäude, Wirtschaftsgebäude und ein Grundstück genannt. Außerdem erscheint der Name Artur Hornburg.
Quelle: Archiwum Państwowe w Szczecinie, Akta miasta Szczecina, Signatur 65/219/0/1.459/I/12947.
Hauptstraße Nr. 9 – die Schule
Besonders interessant ist die Bauakte zur Hauptstraße Nr. 9 aus den Jahren 1930 bis 1940. Das Staatsarchiv kennzeichnet diese Akte ausdrücklich mit „Schule“. Daneben werden unter anderem ein Grundstück, ein Gebäude, eine Einfriedung und Toiletten genannt.
Damit haben wir einen wichtigen neuen Anhaltspunkt für die genaue Lage und Geschichte der früheren Zedlitzfelder Schule. Dieser Fund soll später mit historischen Fotografien, Karten und Erinnerungen ehemaliger Bewohner abgeglichen werden.

„Rojahns einklassige Dorfschule in Zedlitzfelde, Aufnahme 1940. Quelle: Festschrift der Zedlitzfelder / Bestand zedlitzfelde.de.“
Quelle zur Bauakte: Archiwum Państwowe w Szczecinie, Akta miasta Szczecina, Signatur 65/219/0/1.459/I/12949.
Hauptstraße Nr. 10 – Gaststätte
Zur Hauptstraße Nr. 10 ist eine Bauakte aus den Jahren 1938 bis 1942 erhalten. Die Archivbeschreibung nennt ein Wohngebäude, eine Garage und ausdrücklich eine Gaststätte. Außerdem wird der Name Richard Bertz geführt.
Hier ergibt sich eine besonders interessante Forschungsfrage: Auf der bekannten Aufnahme von 1943 wird eine Gaststätte als „Gaststätte Berndts“ bezeichnet. Ob diese Gaststätte mit dem in der Bauakte zur Hauptstraße Nr. 10 genannten Betrieb zusammenhängt oder ob es sich um unterschiedliche Betriebe beziehungsweise Besitzer handelt, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.
Bis weitere Quellen vorliegen, werden beide Angaben deshalb bewusst getrennt dokumentiert.

„Gaststätte ‚Deutsches Haus‘ in Zedlitzfelde, Aufnahme 1939. Quelle: Festschrift der Zedlitzfelder, Blatt 9a.“
Besonders interessant ist, dass die Bauakte zur Hauptstraße Nr. 10 neben den schriftlichen Unterlagen auch vier historische Fotografien des Gebäudes enthält. Diese Aufnahmen sind derzeit nicht online verfügbar und sollen nach Möglichkeit für die weitere Dokumentation ausgewertet werden.
Quelle zur Bauakte: Archiwum Państwowe w Szczecinie, Akta miasta Szczecina, Signatur 65/219/0/1.459/I/12950.
Hauptstraße Nr. 14 – Wohnhaus und Geschäft
Auch für die Hauptstraße Nr. 14 existiert eine umfangreiche Bauakte. Sie umfasst den Zeitraum von 1926 bis 1942.
In der Archivbeschreibung werden ein Wohngebäude, Wirtschaftsgebäude und ein Geschäft beziehungsweise Laden genannt. Als Personenname ist Gustaw Schmidt verzeichnet.
Quelle: Archiwum Państwowe w Szczecinie, Akta miasta Szczecina, Signatur 65/219/0/1.459/I/12951.
25 Häuser und ihre Bewohner
Auf zedlitzfelde.de befindet sich bereits eine ältere Dokumentation „Zedlitzfelde 1945 – 25 Häuser“, in der Gebäude und Namen ehemaliger Bewohner zusammengetragen wurden.
Diese vorhandenen Informationen sollen nun nach und nach mit den neu gefundenen Archivunterlagen abgeglichen werden. Dadurch können möglicherweise frühere Bewohner, Hausnummern, Berufe und Nutzungen einzelner Gebäude noch genauer zugeordnet werden.
Wie sieht es heute aus?
Der nächste Schritt besteht darin, die historischen Grundstücke im heutigen Siedlice möglichst genau zu lokalisieren.
Dabei soll untersucht werden, welche Straßenverläufe noch erkennbar sind, ob ehemalige Grundstücksgrenzen nachvollzogen werden können und welche Gebäude oder Landschaftsmerkmale bis heute erhalten geblieben sind.
Historische Fotografien sollen anschließend – soweit eine eindeutige Zuordnung möglich ist – aktuellen Aufnahmen gegenübergestellt werden. So soll sichtbar werden, wie sich die frühere Zedlitzfelder Hauptstraße zum heutigen Siedlice verändert hat.

Die ehemalige Zedlitzfelder Hauptstraße in der Ortsmitte, Pfingsten 1992. Blick von Ruppelt bis Michaelis, aus Richtung Hohenleese.
Quelle: Festschrift der Zedlitzfelder / Bestand zedlitzfelde.de.
Hier geht es zu den Bildern von 2011 https://zedlitzfelde.de/gallerie/thumbnails.php?album=9
Siedlice / ehemaliges Zedlitzfelde, heutige beziehungsweise neuere Ansicht.
Quelle: Eigener Bestand zedlitzfelde.de, Aufnahme 2009 oder 2011.
Die Forschung geht weiter
Diese Seite ist bewusst noch nicht abgeschlossen. Neue Archivfunde, Fotografien und Hinweise ehemaliger Bewohner oder ihrer Nachkommen werden nach Prüfung ergänzt.
Besonders gesucht werden historische Aufnahmen der Hauptstraße, Angaben zu Hausnummern, Namen früherer Bewohner sowie Fotografien einzelner Häuser und Geschäfte.
Quellen
Staatsarchiv Stettin / Archiwum Państwowe w Szczecinie:
Akta miasta Szczecina – Hauptstraße Nr. 7, Signatur 65/219/0/1.459/I/12947, 1940–1943.
Akta miasta Szczecina – Hauptstraße Nr. 9, Signatur 65/219/0/1.459/I/12949, 1930–1940.
Akta miasta Szczecina – Hauptstraße Nr. 10, Signatur 65/219/0/1.459/I/12950, 1938–1942.
Akta miasta Szczecina – Hauptstraße Nr. 14, Signatur 65/219/0/1.459/I/12951, 1926–1942.
Weitere Grundlagen:
Historische Fotografien, Karten und Dokumentationen aus dem Bestand von zedlitzfelde.de sowie die Festschrift und Erinnerungen ehemaliger Zedlitzfelder.
Diese Dokumentation wird fortlaufend ergänzt.
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Zedlitzfelde damals – Siedlice heute
Wie sah Zedlitzfelde früher aus? Welche Gebäude, Straßen und Wege gab es? Wer lebte dort – und was ist davon heute noch im heutigen Siedlice zu erkennen?
Dieser Bereich von zedlitzfelde.de soll Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. Historische Fotografien, Karten, Erinnerungen und Dokumente werden nach und nach mit heutigen Aufnahmen und aktuellen Informationen verglichen.
Zedlitzfelde damals
Zedlitzfelde war Heimat für zahlreiche Familien. Häuser, Schule, Kirche, Straßen, landwirtschaftliche Betriebe und die umliegende Landschaft bestimmten das Erscheinungsbild des Ortes und den Alltag seiner Bewohner.
Historische Fotografien, Karten, Festschriften, Zeitzeugenberichte und weitere Dokumente geben heute Einblicke in das frühere Leben. Viele dieser Quellen befinden sich bereits auf dieser Internetseite, weitere sollen durch neue Recherchen und Archivfunde ergänzt werden.
Siedlice heute
Heute trägt der Ort den Namen Siedlice und gehört zur Gemeinde Police in Polen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges haben sich der Ort, seine Bewohner und sein Erscheinungsbild grundlegend verändert.
Trotzdem lassen sich an einigen Stellen noch historische Wege, Landschaftsformen und Spuren früherer Bebauung nachvollziehen. Genau diese Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart möchten wir sichtbar machen.
Was befand sich wo?
Ein Schwerpunkt wird künftig auf einzelnen Orten und Gebäuden liegen. Dazu gehören unter anderem die frühere Hauptstraße, die Schule, Kirche und Kirchplatz, der Friedhof sowie einzelne Häuser und Grundstücke.
Soweit es die Quellen ermöglichen, sollen historische Adressen, frühere Bewohner, alte Fotografien und Bauunterlagen zusammengeführt und anschließend mit der heutigen Situation verglichen werden.
Historische Bilder im Vergleich
Besonders anschaulich wird Geschichte, wenn historische und heutige Aufnahmen nebeneinander betrachtet werden können. Deshalb möchten wir nach und nach alte Fotografien möglichst genau ihren früheren Standorten zuordnen und aktuelle Ansichten gegenüberstellen.
Dabei werden auch die bereits vorhandenen Fotografien aus späteren Besuchen in Zedlitzfelde beziehungsweise Siedlice einbezogen. So kann sichtbar werden, wie sich einzelne Orte über Jahrzehnte verändert haben.
Karten, Archive und neue Recherchen
Heute stehen für die historische Forschung Möglichkeiten zur Verfügung, die beim Aufbau dieser Internetseite noch nicht in diesem Umfang vorhanden waren. Digitale Archive, historische Kartenbestände und Datenbanken ermöglichen neue Einblicke in die Geschichte einzelner Häuser, Grundstücke und Bewohner.
Neue Erkenntnisse werden dabei nicht ungeprüft übernommen. Soweit möglich, sollen Angaben mit mehreren Quellen abgeglichen und die verwendeten Quellen nachvollziehbar angegeben werden.
Dieser Bereich wird weiter wachsen
„Damals & Heute“ wird Schritt für Schritt erweitert. Neue historische Erkenntnisse, Fotografien, Karten und aktuelle Aufnahmen sollen regelmäßig ergänzt werden.
Das Ziel ist ein möglichst anschauliches Bild davon, wie Zedlitzfelde früher aussah, wie die Menschen dort lebten und wie sich daraus das heutige Siedlice entwickelt hat.
Vergangenheit bewahren – Gegenwart dokumentieren – Geschichte sichtbar machen.
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Ein Leben für Wissenschaft, Geschichte und die Erinnerung an die Heimat
Prof. Kurt Hans Bergunde (1932–2024) war Hochschullehrer, Geograph, Zeitzeuge, Heimatforscher und über viele Jahrzehnte einer der engagiertesten Bewahrer der Geschichte Zedlitzfeldes und der nördlichen Stettiner Umgebung.
Seine Verbindung zu Zedlitzfelde war dabei weit mehr als ein historisches Interesse. Kurt Bergunde hatte einen persönlichen Bezug zu dieser Landschaft und zu den Menschen, die dort vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges ihre Heimat hatten. Seine eigenen Erlebnisse, seine späteren Nachforschungen und seine zahlreichen Begegnungen mit ehemaligen Bewohnern und heutigen Einwohnern verband er zu einer umfangreichen historischen Dokumentationsarbeit.
Ein großer Teil dessen, was heute über Zedlitzfelde, seine Bewohner und seine Umgebung erhalten geblieben ist, wurde von ihm gesammelt, aufgeschrieben, geordnet oder für nachfolgende Generationen zugänglich gemacht.
Die Geschichte Zedlitzfeldes im Internet bewahren
Auch mit der Entstehung dieser Internetseite ist der Name Kurt Bergunde unmittelbar verbunden.
Die Idee, historische Bilder sowie geschichtliche Informationen aus Zedlitzfelde aus der Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges im Internet zugänglich zu machen, wurde von Prof. Kurt Bergunde angeregt und gemeinsam in die Tat umgesetzt. Zahlreiche Texte und historische Informationen auf zedlitzfelde.de gehen auf seine Arbeit zurück.
Damit hat er schon früh erkannt, welche Möglichkeiten das Internet bietet, um die Erinnerung an einen Ort zu bewahren, dessen früheres Erscheinungsbild nach 1945 weitgehend verloren gegangen war.
Sein Anliegen war es nicht nur, Erinnerungen für die ehemaligen Zedlitzfelder festzuhalten. Auch nachfolgenden Generationen und den heutigen Bewohnern sollte die Möglichkeit gegeben werden, mehr über die Geschichte des Ortes und seiner Umgebung zu erfahren.
Forschen hieß für ihn auch: vor Ort sein
Kurt Bergundes Heimatforschung fand nicht nur in Archiven und an seinem Schreibtisch statt.
Gemeinsam mit deutschen und polnischen Freunden und Wegbegleitern unternahm er zahlreiche Fahrten und Wanderungen durch die frühere Heimat. Dabei wurden historische Wege gesucht, ehemalige Gebäude und Ortslagen bestimmt, Fotografien angefertigt sowie Erinnerungen mit der heutigen Landschaft verglichen.
Besonders eng war sein Wirken mit dem Gebiet des Messenthiner Waldes und des Siebenbachmühlentals verbunden.
Mehrere Wanderungen auf den Spuren des früheren Messenthiner Waldvereins wurden gemeinsam mit dem polnischen Förster Herrn Nowaczewski und Prof. Kurt Bergunde organisiert und durchgeführt. Bei der großen Maiwanderung am 27. Mai 1995 wurde Kurt Bergunde die Führung von Messenthin über Neuendorf in Richtung Zedlitzfelde anvertraut. Der Weg endete schließlich am früheren Kirchplatz von Zedlitzfelde.
Auch Jahre später setzte er diese Arbeit fort. Noch im Frühjahr 2006 erkundete er gemeinsam mit Horst Mann und weiteren Begleitern historische Wanderwege. Fotografien dieser Spurensuchen wurden von Kurt Bergunde selbst aufgenommen und für die Dokumentation zur Verfügung gestellt.
Die Gemeinschaft der Zedlitzfelder
Eine große Bedeutung hatten für Kurt Bergunde auch die regelmäßigen Heimattreffen der Zedlitzfelder.
Seit Ende der 1980er-Jahre trafen sich ehemalige Bewohner und ihre Familien regelmäßig an unterschiedlichen Orten Deutschlands. Die Treffen waren nicht nur Wiedersehen alter Freunde und Nachbarn, sondern dienten auch dem Austausch von Fotografien, Dokumenten und Erinnerungen.
Kurt Bergunde gehörte zu denen, die diese Erinnerungen nicht verloren gehen lassen wollten.
Gemeinsam mit Heinz Matz berichtete er über mehrere Heimattreffen und arbeitete an einer Festschrift, in der auch bis dahin unveröffentlichte historische Fotografien aus Zedlitzfelde zusammengetragen wurden. Bereits beim 20. Heimattreffen wurde ausdrücklich hervorgehoben, dass diese Arbeit durch das Internet einem größeren Interessentenkreis zugänglich gemacht werden sollte.
Damit verbanden sich die Heimattreffen, die historische Forschungsarbeit und die spätere Internetseite miteinander.
Bewahren, was sonst verloren gegangen wäre
Kurt Bergunde beschäftigte sich mit alten Karten, Fotografien, Schulgeschichten, Kirchen, Häusern und Familien ebenso wie mit historischen Wanderwegen und persönlichen Erinnerungen.
Dabei ging es ihm nicht ausschließlich darum, Vergangenes festzuhalten. Seine Arbeit stellte immer wieder eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart her.
Von besonderer Bedeutung waren dabei auch die Kontakte zu polnischen Bewohnern der ehemaligen Heimat. Gemeinsame Wanderungen, Begegnungen mit Familien vor Ort und Gespräche mit deutschen und polnischen Teilnehmern wurden Teil dieser Erinnerungsarbeit.
So entstand über viele Jahre ein umfangreiches Mosaik aus persönlichen Erinnerungen, Zeitzeugenberichten, historischen Dokumenten, Bildern und eigenen Nachforschungen.
Ein Lebenswerk, das weitergeführt wird
Mit dem Tod von Prof. Kurt Bergunde am 28. August 2024 ist einer der wichtigsten Chronisten der Geschichte Zedlitzfeldes verstorben.
Seine Arbeit jedoch bleibt.
Viele Informationen, Texte, Bilder und Dokumentationen, die heute auf dieser Internetseite zu finden sind, tragen seine Handschrift oder wären ohne seine Initiative möglicherweise nicht erhalten oder öffentlich zugänglich geworden.
Diese Rubrik soll deshalb nach und nach das Leben und Wirken von Prof. Kurt Hans Bergunde dokumentieren und zugleich seine umfangreiche Arbeit würdigen.
Dabei sollen sowohl der Menschen Kurt Bergunde als auch seine unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche dargestellt werden:
Kurt Bergunde und Zedlitzfelde
Seine persönliche Verbindung zum Ort, die Heimattreffen und seine jahrzehntelange Dokumentationsarbeit.
Professor und Hochschullehrer in Bremen
Seine berufliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Verkehrs- und Wirtschaftsgeographie und seine Arbeit im Bereich Nautik.
Zeitzeuge einer verlorenen Heimat
Kindheit und Jugend, Stettin und Pölitz sowie seine Erinnerungen an Krieg und Nachkriegszeit.
Heimatforschung und Spurensuche
Wanderungen, historische Karten, Fotografien, Begegnungen und die Suche nach den Spuren der Vergangenheit.
Veröffentlichungen und Dokumentationen
Seine Bücher, Beiträge, Festschriften und weiteren Arbeiten zur Geschichte Zedlitzfeldes, Stettins und seiner Umgebung.
Diese Internetseite selbst ist damit ein Teil des Vermächtnisses von Prof. Kurt Bergunde.
Seine Idee, die Geschichte Zedlitzfeldes mit Hilfe des Internets auch für kommende Generationen zugänglich zu machen, wird weitergeführt.
Diese Internetseite selbst ist ein Teil des Vermächtnisses von Prof. Kurt Bergunde.
Seine Idee, die Geschichte Zedlitzfeldes mit Hilfe des Internets auch für kommende Generationen zugänglich zu machen, wird weitergeführt.
Die Internetseite wird heute weiter gepflegt, ergänzt und Schritt für Schritt ausgebaut. Bestehende Inhalte sollen erhalten bleiben und gleichzeitig durch neue Recherchen, Archivfunde, historische Quellen, aktuelle Fotografien und weitere Zeitzeugenberichte ergänzt werden.
Dabei soll nicht nur die Vergangenheit von Zedlitzfelde bewahrt werden. Ebenso wichtig ist es, die Entwicklung zum heutigen Siedlice zu dokumentieren und sichtbar zu machen, welche Spuren der früheren Zeit noch heute vorhanden sind.
Moderne Recherchewerkzeuge, digitale Archive und neue technische Möglichkeiten helfen heute dabei, Informationen zusammenzuführen, Quellen zu vergleichen und die Geschichte des Ortes noch umfassender aufzuarbeiten.
So wird das Werk, das Prof. Kurt Bergunde und viele weitere Heimatfreunde begonnen haben, fortgeführt und für kommende Generationen bewahrt.
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In stillem Gedenken an Prof. Kurt Hans Bergunde
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Prof. Kurt Hans Bergunde, der am 28. August 2024 im Alter von 92 Jahren in Bremen verstorben ist.
Kurt Hans Bergunde wurde am 25. Februar 1932 in Lauenburg in Pommern geboren. Seine Kindheit und Jugend waren eng mit Stettin und der pommerschen Heimat verbunden. Die Erfahrungen der Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegszeit prägten ihn nachhaltig und begleiteten ihn auch in seinem späteren Leben.
Nach seiner Ausbildung und seinem Studium der Geographie und Germanistik widmete sich Kurt Bergunde über viele Jahre der wissenschaftlichen Lehre. In Bremen war er rund 25 Jahre im Bereich Nautik tätig und wurde 1979 zum Professor für Verkehrs- und Wirtschaftsgeographie berufen. Generationen von Studierenden vermittelte er sein umfangreiches Wissen über wirtschaftliche und verkehrsgeographische Zusammenhänge, insbesondere mit Bezug zur Schifffahrt und zum maritimen Raum.
Doch sein Wirken reichte weit über seine berufliche Tätigkeit hinaus.
Seine besondere Verbundenheit galt zeitlebens seiner pommerschen Heimat und insbesondere Stettin, Pölitz und Zedlitzfelde. Seit 1989 engagierte er sich intensiv im Historischen Arbeitskreis Stettin. Mit großer Sorgfalt sammelte, bewahrte und dokumentierte er historische Quellen, Fotografien, Karten und persönliche Erinnerungen.
Dabei war Kurt Bergunde nicht nur Forscher und Chronist, sondern auch selbst Zeitzeuge. Seine eigenen Erlebnisse aus der Kriegs- und Nachkriegszeit flossen in seine historischen Arbeiten ein und verliehen ihnen eine besondere persönliche und geschichtliche Bedeutung.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen unter anderem Arbeiten über die nördlichen Vororte Stettins, Zedlitzfelde, die Buchheide und die frühere Bugenhagenschule in Pölitz. Mit seinen Büchern, Aufzeichnungen und Dokumentationen trug er wesentlich dazu bei, Erinnerungen und historische Zusammenhänge für kommende Generationen zu bewahren.
Besonders wichtig war ihm dabei auch die Begegnung zwischen Deutschen und Polen. Seine Arbeit verstand sich nicht allein als Bewahrung der Vergangenheit, sondern auch als Beitrag dazu, Geschichte gemeinsam zu verstehen und Erinnerungen über Grenzen hinweg lebendig zu halten.
Prof. Kurt Hans Bergunde hinterlässt ein umfangreiches wissenschaftliches und heimatgeschichtliches Lebenswerk. Sein Engagement, seine Genauigkeit und seine Verbundenheit mit den Menschen und Orten seiner Vergangenheit werden in Erinnerung bleiben.
Wir verneigen uns vor einem langen und erfüllten Leben und bewahren ihm ein ehrendes Andenken.
In Dankbarkeit und stillem Gedenken.
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In Gedenken an Heinz Matz, der viele unserer Treffen organisierte und immer mit Herzblut dabei war. Geboren am 05.04.1933 verstorben am 21.12.2020 in Stavenhagen. |
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| Lilienthal von re. Heinz Matz, Renate Burgner, Monika Matz |

